BIOGRAPHIE - Halyna Wolanska, Soprano
 

BIOGRAPHIE

Halyna Wolanska

Die kanadische Sopranistin Halyna Wolanska ist ukrainischer und griechischer Abstammung und wuchs in einer hochmusikalischen Familie auf, wo die geistige, kulturelle und künstlerische Entwicklung nachhaltig gefördert wurde. Bereits in jüngsten Jahren nahm Halyna Wolanska an Klavier- und Ballettunterricht teil und sang in verschiedenen Chören mit. Sie spielte allerlei Rollen in verschiedenen Theaterstücken und bereiste Nordamerika anlässlich verschiedener Volksmusik- und Tanz-Gastspielen. Den größten musikalischen und sängerischen Einfluss übte ihre verstorbene Großmutter väterlicherseits, Halyna Vytvyska Wolanska, auf sie aus, die eine hochbegabte lyrische jugendlich-dramatische Sopranstimme besaß und zu einem vollen Stipendium für ein Belcanto-Studium an der Mailänder Skala erkoren wurde.

Frau Wolanska konnte sich mehrere Universitätsgrade erwerben, wie u.a. ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium und den Grad einer Betriebswirtin für internationale Betriebswirtschaft (M.B.A.). Sie schloss ihre musikalische Ausbildung unter der Führung von Hasmig Injejikian am McGill Conservatory of Music ab und konnte sich in ihrem Fach die höchste Note erringen. Dies kulminierte in Konzerten in Pollack Hall, wo sie sich folgendes Lob erwarb: „Eine ausgezeichnete Sopranstimme mit eigener Tonfärbung und -flexibilität“ (Carl Urquhart, ehemaliger Mitrektor des McGill Conservatory und Musikkritiker von Opera Canada).

Photo/Lynn Scanzano In Mailand und Wien konnte Halyna Wolanska dann im Verlaufe der nächsten beiden Jahre ihre Gesangstechnik unter Margarita Lilowa und Ilco Natchev vervollkommnen. Während dieser Zeit gab sie ihr Debüt beim Varna International Music Festival.

Halyna Wolanska gab ihr erstes Solokonzert in Montreal. Danach stellte sie sich der Opernwelt als Mimi in einer semikonzertanten Aufführung von La Bohème unter der musikalischen Leitung von Monique Martin vor, darauf folgte die Rolle der Violetta in La Traviata und der Giulietta in Hoffmanns Erzählungen. Der Kritiker Arthur Kaptainis (Montreal Gazette) rühmte in seiner Kritik die „von Halyna Wolanska als Giulietta ausstrahlende Wärme“.

Bei weiteren Aufführungen sang sie die Rolle der Rosalinda in Die Fledermaus und die Rolle der Cio-Cio-San in Madama Butterfly. Halyna Wolanska erreichte beim Marjorie Lawrence International Gesangswettbewerb das Halbfinale. Im gleichen Jahr begann sie, mit Carmen Mehta in New York an Interpretation von Mozart-Heldinnen und Liederrepertoire zu arbeiten. Sie studierte unter der gesanglichen Leitung der bekannten kanadischen Sopranistin Lyne Fortin.

Photo/Lynn Scanzano Halyna Wolanska trat in der National Art Gallery von Ottawa bei einem Live-Konzert zum 50-jährigen Jubiläum von CBC Radio International auf, dass für Zuhörer weltweit ausgestrahlt wurde. Ihre gesangliche Darbietung der Arie „Sempre Libera“ aus Verdis La Traviata während eines gemeinsamen Konzerts mit dem Bassbariton Taras Kulish wurde in der ukrainischen Zeitung Ukrainian Weekly als „Instrument für eine sehr empfindbare, gefühlvolle und überzeugende Interpretation“ beschrieben. Im Jahr derauf gab sie beim Music and Art Festival of Green County, N.Y. ihr amerikanisches Solokonzert-Debüt.

Halyna Wolanska trat in einem gemeinsamen Konzert mit dem renommierten Pianisten Volodymyr Vynnytsky auf.

Ihr Repertoire beinhaltet: Violetta in La Traviata, Manon in Massenets Manon, Marguerite in Gounods Faust, Fiordiligi in Mozarts Cosi fan Tutte, Rusalka in Dvoraks Rusalka, Mimi in Puccinis La Bohème, Liu in Turandot, Micaëla in Bizets Carmen.

Zur Zeit perfektioniert sie Ihr Repertoire mit Evguenia Natcheva in Wien und Michael Fennelly in New York.